Grünes Kino: Die rote Linie

Die rote Linie12. Oktober, 19.30 Uhr, Kinowelt Dießen

Vom Widerstand im Hambacher Forst

Das Güne Kino greift diesmal das Thema der globalen Klimastreiks von Fridays von future auf: „Raus aus der Kohleverbrennung – #Kein Grad weiter“ mit deren Forderung nach Umsetzung der sogenannten „rote Line“ von 1,5 Grad Erderwärmung, aber maximal 2 Grad. Aktuell ist die Erderwärmung  um 1,2 Grad – seit dem vorindustriellen Zeitalter gemessen – gestiegen . Die Nationen der Erde haben die Klimaziele vor fünf Jahren auf der Klimakonferenz der UNO in Paris verbindlich beschlossen und allerorts fordern Bürger*innen jetzt deren Einhaltung durch wirksame und zukunftsfähige Umweltgesetze.

In dem Dokufilm „Die rote Linie“ zeigt die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf ein eindrucksvolles Beispiel, wie beharrlicher, kreativer und mutiger Bürgerprotest zum Erfolg führen kann.

  • 2018 führte der spektakuläre Widerstand der Bürger*innen in der Braunkohleregion des Hambacher Forstes mit seinen 7000 Hektar zum überregionalen Bürgerprotest.
  • Die fast vollständige Rodung des Hambacher Forstes, die Zerstörung der Dörfer und ihrer Infrastruktur durch den Braunkohleabbaus des Energieriesen RWE, Europas größter CO2-Quelle konnte mit Hilfe der Baumbesetzer von „Ende Gelände“, „Waldspaziergängern“ , Naturführungen von Waldpädagogen und anderen Protestaktionen, zu denen aus ganz Europa Menschen zusammenkamen, in das allgemeine Bewusstsein gehoben werden.
  • So wurde die Bürgerprotest im Hambacher Wald zum Symbol für das große Stoppen klimaschädlicher Energiepolitik.

Im Anschluss an den Film gibt es ein Kino-Gespräch und Vernetzungsmöglichkeiten.
Dort werden auch Vertreter*innen der “Mittwochsdisko” anwesend sein, die für Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr ins Blaue Haus, Dießen zu einer Diskussion einladen über den Klimawandel, die Folgen und was wir dagegen tun können, einlädt.
Den Trailer für “Die rote Linie” findet ihr auf der KinoZeit.