Grünes Kino: good food – bad food

 

good food bad foodAnleitung für eine bessere Landwirtschaft

 

Wir laden im April zu einem besonderen Grünen Kino ein, das wir als „Weiter-dran-Bleiben“ am Thema „Gemeinsam für gesunde Böden, für gesundes Wasser, für gesundes Leben auf der Erde“ verstehen. Wir sehen den geplanten Doku-Film und die anschließende Einladung zu „Unserem Runden Tisch“ als einen nächsten Schritt auf das so erfolgreiche „Volksbegehren für Artenvielfalt, für Bienen & Co“.

Im Doku-Film der bekannten französischen Filmemacherin Coline Serreau kommen Expert*innen zu Wort, die der Monopolstellung weniger multinationaler Konzerne, die Pestizide und genmanipuliertes Saatgut herstellen, den Kampf angesagt haben.

Die Experten prangern die systematische Vergiftung der Erde an – und auch der Menschen, die sie bewirtschaften, sowie deren ruinöse Entlohnung in Schwellen – und Entwicklungsländern. Anschaulich zeigen sie auf, wie die Sortenvielfalt der Nutzpflanzen durch die ausschließliche Verwendung gezüchteter Hybridsamen in den vergangenen fünfzig Jahren dramatisch geschrumpft ist.

Es geht in dem Film aber nicht nur darum, die negativen Folgen industrieller Lebensmittelproduktion zu verdeutlichen. Es werden auch umsetzbare, gesündere Alternativen dargestellt. Ebenso faktenreich wie leidenschaftlich plädiert der Film für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft, für einen respektvollen Umgang mit unserer Erde und denen, die sie bearbeiten – bevor es zu spät ist.

An „Unserem runden Tisch“ im Anschluss an den Film gehen wir – gemeinsam mit den anwesenden Landwirten – der Frage nach, was wir alle für eine gesündere Umwelt und für gesündere Lebensmittel tun können.

Mehr dazu findet ihr hier im Trailer.

Eintritt frei

 

Grünes Kino: Das Mietshäuser Syndikat

Das ist unser Hauseine Alternative zu steigenden Mietpreisen und Spekulation

Aufgrund der großen Resonanz auf den im November bereits im Grünen Kino gezeigten Film gibt es eine erneute Vorführung: „Das Mietshäusersyndikat“.

In dem Film über das Miethäuser Syndikat zeigen wir, wie es möglich ist, selbstorganisiert zu wohnen, solidarisch zu wirtschaften und auf Dauer bezahlbaren Wohn-und Gewerberaum zu schaffen.

Hierzu werden einige Projekte des Verbundes anschaulich vorgestellt. Es ist ein Film für alle Menschen, die nach Mietalternativen im gegebenen System suchen und gerne sozialverträglich leben möchten.

Es ist auch ein Film für Investoren, die enkeltaugliche, nachhaltige Projekte unterstützen möchten.

Nach der Filmvorführung präsentiert der Verein Sonnenanger e.V. seinen Projektentwurf, der auf dem Modell des Mietshäusersyndikats beruht und mit dem er sich für ein Grundstück in Utting beworben hat. Falls das Grundstück erworben werden kann, würde der Verein dort ein soziales, ökologisches und integratives Gemeinschaftsprojekt zum Wohnen und Arbeiten verwirklichen.

Grünes Kino: Die stille Revolution

 

Dies Stille RevolutionWir haben in der Vergangenheit viel Know-how gewonnen.
Aber wir haben das Know-why verloren.

 

Auf Anregung der Regionalgruppe “Gemeinwohlökonomie Ammersee-West” zeigen wir den Film “Die stille Rvolution”:

 

Worin liegt der Sinn unseres unternehmerischen Handelns? Brauchen wir Know-how oder vielleicht auch Know-why? Woher nehmen wir den Mut für große Veränderungen, und wo bleibt der Mensch dabei? “DIE STILLE REVOLUTION” – der Kinofilm zum Kulturwandel in der Arbeitswelt von Regisseur Kristian Gründling nach einer Vision von Bodo Janssen – gibt Antworten auf diese Fragen und weitere tiefe Einblicke auf einer Reise, die zukunftsorientierte Unternehmen nun nach und nach antreten.

Der Film zeigt im dokumentarischen Stil am Beispiel von Upstalsboom, wie der Wandel von der Ressourcenausnutzung hin zur Potentialentfaltung gelingen kann. Er beleuchtet, wie das Thema “Kulturwandel in der Arbeitswelt” gesellschaftlich zu verankern ist und gibt dem Zuschauer individuelle Impulse und Mut, etwas zu verändern.

Mehr dazu findet ihr auf der Filmhomepage.

Wir laden euch im Anschluss an den Film zu Gespräch und Vernetzung im Kino-Café ein.

 

Grünes Kino: More Than Honey

 

Als Unterstützung für das Volksbegehren Artenvielfalt zeigen wir den Film MORE THAN HONEY

More Than Honey

In den letzten Jahren sind Millionen Bienen einfach verschwunden.
Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen.
Doch eines ist klar:
Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf das menschliche Leben auswirken. Mehr als ein Drittel der Nahrungsproduktion ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen.

Die Dokumentation forscht nach den Ursachen für das Bienensterben. Im Zentrum steht das Leben der Insekten, ihre Artenvielfalt sowie ihr Wirken.

Trailer: More Than Honey

 

Die Initiative „TRA“ – Heimat im Wandel versteht die Vernetzung von Umweltschützern – von aktiven und solchen, die es werden wollen – als ein Ziel ihrer Aktivitäten.

 

Grünes Kino: Everyday Rebellion

 

Flyer - Everyday Rebellion

Der mehrfach preisgekrönte österreichisch/schweizerische Doku-Film (2014) von Arash und Aran Riahi  ist eine mitreißende Hommage an die Kraft des friedlichen Widerstands und vernetzt organisierte Aktivisten im sozialen Netzwerk weltweit. Er zeigt, wie eine neue Protestgeneration erwacht. Es ist die alte Geschichte von David gegen Goliath, aber mit gewandelten Methoden.

Überraschend kreativ, gewaltfrei, unkonventionell sind die Aktionen der „engagierten Kämpfer“.

Trailer: Everyday Rebellion

 

Die Initiative „TRA“ – Heimat im Wandel versteht die Vernetzung von Umweltschützern – von aktiven und solchen, die es werden wollen – als ein Ziel ihrer Aktivitäten.

Denn: eines ist klar, es geht auch anders. Und wir wollen wirklich ein STOPP in der bisherigen (Land-)Wirtschaftsweise erwirken. Wir haben dazu in Bayern eine Form der direkten Demokratie zur Verfügung. Vor genau 100 Jahren kämpften unsere Vorfahren für mehr demokratische Bürgerrechte. Sie haben ihr Leben gelassen haben in einer friedlichen Revolution. Mittlerweile haben wir ein wirksames demokratisches Werkszeug rechtlich gesichert, den Bürgerentscheid. Lasst es uns gemeinsam lernen, diesen zum Gemeinwohl aller zu nutzen.

Die Freunde der TRA (www.Transition-Region-Ammersee.de) laden im Anschluss an den Film zu Gespräch und Vernetzung im Kino-Café ein.

Grünes Kino: Das Mietshäuser Syndikat

Das ist unser Hauseine Alternative zu steigenden Mietpreisen und Spekulation

In unserem Film über das Miethäuser Syndikat zeigen wir, wie es möglich ist, selbstorganisiert zu wohnen und auf Dauer bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu schaffen. In dem Projektverbund gibt es inzwischen 130 Objekte, in denen Menschen solidarisch wirtschaften und so menschenwürdigen Wohnraum schaffen. Einige davon werden im Film anschaulich erläutert und vorgestellt.

Im anschließenden Film-Gespräch gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit York Runte, einem Berater des Miethäuser Syndikats, der im Projekt Ligsalzstraße in München wohnt, und mit einer Gruppe aus Utting, die gerne ein solches Projekt umsetzen möchte. Interessierte haben an diesem Abend, die Möglichkeit sich zu vernetzen und so könnte bestenfalls eine neue Projektgruppe entstehen.

Angesichts von Wohnraumnot und unbezahlbaren Mieten für Wohnungen und Häuser lädt die Initiative transition-Region-Ammersee alle Menschen ein, die nach Mietalternativen im System suchen und sozialverträglich leben möchten. Auch Investoren, die enkeltaugliche und nachhaltige Projekte unterstützen wollen, sind willkommen.

Eintritt frei.
V.i.S.d.P: Gerda Schlosser-Doliwa

Hinweis: „Mia ham’s satt”

MHS-Postkarte„Mir ham’s satt“

Bauernhöfe statt Agrarfabriken!
Natur statt Flächenfraß!
Saubere Luft statt Verkehrskollaps!

Mia ham’s satt! Für ein gutes Leben in Bayern und in der Welt

Insektensterben, Bauernhofsterben,Tierleid in den Megaställen, zubetonierte Landschaften, dreckige Luft, Verkehrskollaps – Das ist nicht das Bayern, das wir wollen! Deshalb geht ein Bündnis aus über 80 Organisationen gemeinsam mit den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern am 6. Oktober, eine Woche vor der Landtagswahl, in München auf die Straße.

Hier der Link zu allen weiteren Informationen: www.miahamssatt.de

 

Grüner Salon: „Mach ma a Revolution, …”

Mach ma a Revolution„Mach ma a Revolution, damit a Ruah is.“

Unser Thema – kurz vor der Bayrischen Landtags-Wahl:

Aufwachen aus dem 100-jährigen Dornröschenschlaf!!!!
Keine Ahnung – stimmt nicht!!!
oder anders formuliert:
„Mach ma a Revolution, damit a Ruah is“! Oskar Maria Graf

Vor genau 100 Jahren – am 7. November 1918 – nach dem desaströsen Ersten Weltkrieg – wurde vom ersten (!!!) bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, einem Roten, einem Sozialisten (USPD) und einem Pazifisten, in München auf der Theresienwiese die Revolution ausgerufen.

Der Freistaat Bayern wurde gegründet und die Räte-Republik ausgerufen. Die bayerische Monarchie konnte – ohne Blutvergießen – abgeschafft werden. Das Frauenwahlrecht wurde (am 7.12.18) eingeführt und der 8-Stunden-Arbeitstag ebenfalls. Die Aufsicht der Kirche über die Schulen wurde abgeschafft. Das alles und noch mehr geschah in dem kurzen Zeitraum bis zum 1. Mai 1919. Kurt Eisner wurde am 21.2.1919 auf dem Weg zum Landtag von einem Rechtsnationalen und Judenhasser, dem Adeligen Graf Arco-Valley erschossen – als er sein Amt niederlegen und zu Neuwahlen aufrufen wollte.

Zusammen mit Freunden des Großen gesellschaftlichen Wandels genießen wir an diesem Abend Ausschnitte aus den beiden „schaurig-schönen“ Hörspiel-DVDs von Hans Well „Rotes Bayern – Es lebe der Freistaat. die Münchner Revolution 1918 und die Räterepubliken 1919“ (mit Musik und Liedern von den Wellbappn).

Bestenfalls werden wir – kurz vor den bayerischen Wahlen – weiter gemeinsam aufwachen aus dem politischen Dornröschenschlaf und weiter unser eigenes revolutionäres Potential entdecken.

Denn: Unsere „unruhige und brandgefährliche Zeit“ braucht unseren Mut zu neuen politischen Wegen. Darüber wollen wir – angeregt von unseren Ahnen – sprechen.

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Das Grüne Kino findet immer am zweiten Montag des Monats, außer an Ferien- und Feiertagen statt.

Dabei zeigen wir entweder einen Film oder diskutieren brisante Themen unter dem Dach des “Grünen Salon”.

  • in der Regel im „Bürgertreff 17 & wir“, in Utting am Ammersee, Bahnhofstraße 17
  • bei neuen Filmen in der Kinowelt in Dießen oder im Kino Stegen

V.i.S.d.P.: Gerda Schlosser-Doliwa

Zeit für Utopien Einladung Nachbesprechnung

Grünes Kino: Zeit für Utopien – zum Nachspüren

Zeit für Utopien Einladung zum NachspürenDen Film gesehen und inspiriert?

Wir wollen mit euch die Ideen des Filmes weiterdenken:

  • Wie können wir die neuen Ideen sammeln?
  • Welche konkreten Schritte können wir planen?
  • Wie können wir uns besser vernetzen?
  • Was müssen wir wie neu denken?
  • Wie können wir uns gegenseitig Mut machen?
  • … zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung, Konsum, Soziales Miteinander, …

Der Ort für die Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Den Einladungs-Flyer könnt ihr gerne verteilen.

 

Informationen zum Film:
ZEIT FÜR UTOPIEN
Wir machen es anders

zfuNachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. ZEIT FÜR UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie wir mit Ideen und Gemeinschaftssinn viel erreichen können.

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den EinsteigerInnen in eine neue Gesellschaft.

Grünes Kino Dießen “Wild Plants” – der Regisseur ist anwesend

Achtung nicht wie gewohnt am 2. Montag des Monats im Uttinger Bürgertreff!

In Zusammenarbeit mit dem www. Kino-Diessen.de lädt die Initiative „Transition-Region-Ammersee“ (TRA) zu einer filmischen Forschungsreise ein, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur

In ‚Wild Plants’ begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt:

  • zu den ‚Urban Gardeners’ im zusammengebrochenen Detroit,
  • zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge,
  • zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und
  • zu der innovativen Landbau-Kooperative der ‚Jardins de Cocagne’ in Genf.

Im Anschluss an den Film bietet sich die Gelegenheit direkt mit dem Regisseur Nicolas Humbert in die Diskussion einzutreten und von ihm weitere Hintergründen und Erfahren zu erleben.

Grünes Kino März 2017 Wild Plants

V.i.S.d.P. :   Gerda Schlosser-Doliwa