Grünes Kino: Worauf warten wir noch?

Wiederholung, 24. und 26. September
Kinowelt Dießen. 19.30 Uhr

Wir empfehlen den Film allen, die sich mit dem Gedanken tragen sich bei der kommenden Kommunalwahl als Gemeinderat*rätin oder Bürgermeister*in aufstellen zu lassen.

worauf_plakat_linkTransition in Ungersheim – wie eine kleine elsässische Stadt ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära in Gang setzt.

Transitionleute, u.a. auch Rob Hopkin (Tranition-Begründer) berichten, wie sie es geschafft haben, in ihrer Region
intellektuelle Autonomie, Energie-Autonomie und Nahrungssouveränität zu schaffen.

Auf Initiative der Stadt Ungersheim startete 2009 ein partizipatives Demokratieprogramm mit dem Titel “21 Aktionen für das 21. Jahrhundert”, das alle Aspekte des täglichen Lebens umfasst:

  • Ernährung,
  • Energie,
  • Verkehr,
  • Wohnen,
  • Geld,
  • Arbeit und
  • Schule.

“Autonomie” ist das Schlüsselwort des Programms, das darauf abzielt, die Nahrungsmittelproduktion zu verlagern, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, die Energie-Bilanz und die Entwicklung erneuerbarer Energien zu fördern und die lokale Wirtschaft durch eine ergänzende Währung (den „Radis)“ zu unterstützen.

Einen ersten Eindruck zeigt euch der Trailer.

 

Grüner Salon: “Welche Demokratie wollen wir?” – mit dem OMNIBUS für direkte Demokratie

europa-logo

anlässlich der bevorstehenden Europawahlen

Grünes Kino – diesmal ausnahmsweise am Donnerstag, 09. Mai – als Grüner Salon

zum Thema “Demokratie in Bewegung – Der Auftrag Europa”

Diesmal wollen wir – auch im Sinne von „Heimat im Wandel“ – auf die große Bedeutung der am 26. Mai 2019 stattfindenden Europawahlen hinweisen. Diese Wahlen werden unser weiteres Leben – und das unseres Planeten – maßgeblich beeinflussen: Wenn gewählt wird wie bisher, geht es wohl so weiter wie bisher. Die Zukunft der Erde und der Menschheit im Ganzen hängt davon ab, wie weit der Mensch sich zur Selbstbestimmung aufrichten kann.

Selbstbestimmung ist die Kraft, mit der jeder Mensch „als Künstler“ an der Zukunft, an der großen „Sozialen Skulptur“, am gesellschaftlichen Wandel mitgestaltet. In Bayern haben wir im Februar eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung erlebt, das Volksbegehren für Artenvielfalt, für Bienen & Co. Dieses Volksbegehren wie auch viele zuvor wurden vom „OMNIBUS für Direkte Demokratie“ unterstützt.

Der Doppeldecker wird vom Donnerstagabend bis Samstagnachmittag hier in der Region zu Gast sein. Für Interessierte sind am Samstagvormittag (11.05.) auf dem Uttinger Wochenmarkt (beim alten Feuerwehrhaus) die Bustüren geöffnet. Der „Omnibus für direkte Volksabstimmung“ geht auf die Arbeit von Joseph Beuys zurück. Sein Ziel: Die Erneuerung der Demokratie durch direkte Volksabstimmung.

Am Donnerstagabend (09.05.) werden wir zusammen mit dem Omnibus-Team der Frage nachgehen: „In welcher Demokratie wollen wir leben?“

Zunächst wird der – auf der Europa- Rom-Tour entstandene 40-minütige Film gezeigt: „Demokratie in Bewegung – Der Auftrag Europa“ – In diesem Film kommen Aktivisten für Direkte Demokratie aus der ganzen Welt zu Wort.

Anschließend werden wir über das Engagement des Bus-Teams sprechen und über unsere Vorstellungen und Ängste bezüglich Europas Zukunft, z. B. über Klimaschutz, (Gemeinwohl-)Ökonomie, ökologische Landwirtschaft, über Grenzsicherung versus Offenheit, Waffengewalt versus Friedensarbeit. Mündigkeit braucht Übung.

Die Initiative www.Transition-Region Ammersee.de (TRA) lädt dazu ein. Eintritt frei
V.i.S.d.P.: Gerda Schlosser-Doliwa

 

Grünes Kino: good food – bad food

 

good food bad foodAnleitung für eine bessere Landwirtschaft

 

Wir laden im April zu einem besonderen Grünen Kino ein, das wir als „Weiter-dran-Bleiben“ am Thema „Gemeinsam für gesunde Böden, für gesundes Wasser, für gesundes Leben auf der Erde“ verstehen. Wir sehen den geplanten Doku-Film und die anschließende Einladung zu „Unserem Runden Tisch“ als einen nächsten Schritt auf das so erfolgreiche „Volksbegehren für Artenvielfalt, für Bienen & Co“.

Im Doku-Film der bekannten französischen Filmemacherin Coline Serreau kommen Expert*innen zu Wort, die der Monopolstellung weniger multinationaler Konzerne, die Pestizide und genmanipuliertes Saatgut herstellen, den Kampf angesagt haben.

Die Experten prangern die systematische Vergiftung der Erde an – und auch der Menschen, die sie bewirtschaften, sowie deren ruinöse Entlohnung in Schwellen – und Entwicklungsländern. Anschaulich zeigen sie auf, wie die Sortenvielfalt der Nutzpflanzen durch die ausschließliche Verwendung gezüchteter Hybridsamen in den vergangenen fünfzig Jahren dramatisch geschrumpft ist.

Es geht in dem Film aber nicht nur darum, die negativen Folgen industrieller Lebensmittelproduktion zu verdeutlichen. Es werden auch umsetzbare, gesündere Alternativen dargestellt. Ebenso faktenreich wie leidenschaftlich plädiert der Film für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft, für einen respektvollen Umgang mit unserer Erde und denen, die sie bearbeiten – bevor es zu spät ist.

An „Unserem runden Tisch“ im Anschluss an den Film gehen wir – gemeinsam mit den anwesenden Landwirten – der Frage nach, was wir alle für eine gesündere Umwelt und für gesündere Lebensmittel tun können.

Mehr dazu findet ihr hier im Trailer.

Eintritt frei

 

Grünes Kino: Das Mietshäuser Syndikat

Das ist unser Hauseine Alternative zu steigenden Mietpreisen und Spekulation

Aufgrund der großen Resonanz auf den im November bereits im Grünen Kino gezeigten Film gibt es eine erneute Vorführung: „Das Mietshäusersyndikat“.

In dem Film über das Miethäuser Syndikat zeigen wir, wie es möglich ist, selbstorganisiert zu wohnen, solidarisch zu wirtschaften und auf Dauer bezahlbaren Wohn-und Gewerberaum zu schaffen.

Hierzu werden einige Projekte des Verbundes anschaulich vorgestellt. Es ist ein Film für alle Menschen, die nach Mietalternativen im gegebenen System suchen und gerne sozialverträglich leben möchten.

Es ist auch ein Film für Investoren, die enkeltaugliche, nachhaltige Projekte unterstützen möchten.

Nach der Filmvorführung präsentiert der Verein Sonnenanger e.V. seinen Projektentwurf, der auf dem Modell des Mietshäusersyndikats beruht und mit dem er sich für ein Grundstück in Utting beworben hat. Falls das Grundstück erworben werden kann, würde der Verein dort ein soziales, ökologisches und integratives Gemeinschaftsprojekt zum Wohnen und Arbeiten verwirklichen.

Grünes Kino: Die stille Revolution

 

Dies Stille RevolutionWir haben in der Vergangenheit viel Know-how gewonnen.
Aber wir haben das Know-why verloren.

 

Auf Anregung der Regionalgruppe “Gemeinwohlökonomie Ammersee-West” zeigen wir den Film “Die stille Rvolution”:

 

Worin liegt der Sinn unseres unternehmerischen Handelns? Brauchen wir Know-how oder vielleicht auch Know-why? Woher nehmen wir den Mut für große Veränderungen, und wo bleibt der Mensch dabei? “DIE STILLE REVOLUTION” – der Kinofilm zum Kulturwandel in der Arbeitswelt von Regisseur Kristian Gründling nach einer Vision von Bodo Janssen – gibt Antworten auf diese Fragen und weitere tiefe Einblicke auf einer Reise, die zukunftsorientierte Unternehmen nun nach und nach antreten.

Der Film zeigt im dokumentarischen Stil am Beispiel von Upstalsboom, wie der Wandel von der Ressourcenausnutzung hin zur Potentialentfaltung gelingen kann. Er beleuchtet, wie das Thema “Kulturwandel in der Arbeitswelt” gesellschaftlich zu verankern ist und gibt dem Zuschauer individuelle Impulse und Mut, etwas zu verändern.

Mehr dazu findet ihr auf der Filmhomepage.

Wir laden euch im Anschluss an den Film zu Gespräch und Vernetzung im Kino-Café ein.

 

Grünes Kino: More Than Honey

 

Als Unterstützung für das Volksbegehren Artenvielfalt zeigen wir den Film MORE THAN HONEY

More Than Honey

In den letzten Jahren sind Millionen Bienen einfach verschwunden.
Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen.
Doch eines ist klar:
Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf das menschliche Leben auswirken. Mehr als ein Drittel der Nahrungsproduktion ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen.

Die Dokumentation forscht nach den Ursachen für das Bienensterben. Im Zentrum steht das Leben der Insekten, ihre Artenvielfalt sowie ihr Wirken.

Trailer: More Than Honey

 

Die Initiative „TRA“ – Heimat im Wandel versteht die Vernetzung von Umweltschützern – von aktiven und solchen, die es werden wollen – als ein Ziel ihrer Aktivitäten.

 

Grünes Kino: Everyday Rebellion

 

Flyer - Everyday Rebellion

Der mehrfach preisgekrönte österreichisch/schweizerische Doku-Film (2014) von Arash und Aran Riahi  ist eine mitreißende Hommage an die Kraft des friedlichen Widerstands und vernetzt organisierte Aktivisten im sozialen Netzwerk weltweit. Er zeigt, wie eine neue Protestgeneration erwacht. Es ist die alte Geschichte von David gegen Goliath, aber mit gewandelten Methoden.

Überraschend kreativ, gewaltfrei, unkonventionell sind die Aktionen der „engagierten Kämpfer“.

Trailer: Everyday Rebellion

 

Die Initiative „TRA“ – Heimat im Wandel versteht die Vernetzung von Umweltschützern – von aktiven und solchen, die es werden wollen – als ein Ziel ihrer Aktivitäten.

Denn: eines ist klar, es geht auch anders. Und wir wollen wirklich ein STOPP in der bisherigen (Land-)Wirtschaftsweise erwirken. Wir haben dazu in Bayern eine Form der direkten Demokratie zur Verfügung. Vor genau 100 Jahren kämpften unsere Vorfahren für mehr demokratische Bürgerrechte. Sie haben ihr Leben gelassen haben in einer friedlichen Revolution. Mittlerweile haben wir ein wirksames demokratisches Werkszeug rechtlich gesichert, den Bürgerentscheid. Lasst es uns gemeinsam lernen, diesen zum Gemeinwohl aller zu nutzen.

Die Freunde der TRA (www.Transition-Region-Ammersee.de) laden im Anschluss an den Film zu Gespräch und Vernetzung im Kino-Café ein.

Grünes Kino: Das Mietshäuser Syndikat

Das ist unser Hauseine Alternative zu steigenden Mietpreisen und Spekulation

In unserem Film über das Miethäuser Syndikat zeigen wir, wie es möglich ist, selbstorganisiert zu wohnen und auf Dauer bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu schaffen. In dem Projektverbund gibt es inzwischen 130 Objekte, in denen Menschen solidarisch wirtschaften und so menschenwürdigen Wohnraum schaffen. Einige davon werden im Film anschaulich erläutert und vorgestellt.

Im anschließenden Film-Gespräch gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit York Runte, einem Berater des Miethäuser Syndikats, der im Projekt Ligsalzstraße in München wohnt, und mit einer Gruppe aus Utting, die gerne ein solches Projekt umsetzen möchte. Interessierte haben an diesem Abend, die Möglichkeit sich zu vernetzen und so könnte bestenfalls eine neue Projektgruppe entstehen.

Angesichts von Wohnraumnot und unbezahlbaren Mieten für Wohnungen und Häuser lädt die Initiative transition-Region-Ammersee alle Menschen ein, die nach Mietalternativen im System suchen und sozialverträglich leben möchten. Auch Investoren, die enkeltaugliche und nachhaltige Projekte unterstützen wollen, sind willkommen.

Eintritt frei.
V.i.S.d.P: Gerda Schlosser-Doliwa

Hinweis: „Mia ham’s satt”

MHS-Postkarte„Mir ham’s satt“

Bauernhöfe statt Agrarfabriken!
Natur statt Flächenfraß!
Saubere Luft statt Verkehrskollaps!

Mia ham’s satt! Für ein gutes Leben in Bayern und in der Welt

Insektensterben, Bauernhofsterben,Tierleid in den Megaställen, zubetonierte Landschaften, dreckige Luft, Verkehrskollaps – Das ist nicht das Bayern, das wir wollen! Deshalb geht ein Bündnis aus über 80 Organisationen gemeinsam mit den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern am 6. Oktober, eine Woche vor der Landtagswahl, in München auf die Straße.

Hier der Link zu allen weiteren Informationen: www.miahamssatt.de

 

Grüner Salon: „Mach ma a Revolution, …”

Mach ma a Revolution„Mach ma a Revolution, damit a Ruah is.“

Unser Thema – kurz vor der Bayrischen Landtags-Wahl:

Aufwachen aus dem 100-jährigen Dornröschenschlaf!!!!
Keine Ahnung – stimmt nicht!!!
oder anders formuliert:
„Mach ma a Revolution, damit a Ruah is“! Oskar Maria Graf

Vor genau 100 Jahren – am 7. November 1918 – nach dem desaströsen Ersten Weltkrieg – wurde vom ersten (!!!) bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, einem Roten, einem Sozialisten (USPD) und einem Pazifisten, in München auf der Theresienwiese die Revolution ausgerufen.

Der Freistaat Bayern wurde gegründet und die Räte-Republik ausgerufen. Die bayerische Monarchie konnte – ohne Blutvergießen – abgeschafft werden. Das Frauenwahlrecht wurde (am 7.12.18) eingeführt und der 8-Stunden-Arbeitstag ebenfalls. Die Aufsicht der Kirche über die Schulen wurde abgeschafft. Das alles und noch mehr geschah in dem kurzen Zeitraum bis zum 1. Mai 1919. Kurt Eisner wurde am 21.2.1919 auf dem Weg zum Landtag von einem Rechtsnationalen und Judenhasser, dem Adeligen Graf Arco-Valley erschossen – als er sein Amt niederlegen und zu Neuwahlen aufrufen wollte.

Zusammen mit Freunden des Großen gesellschaftlichen Wandels genießen wir an diesem Abend Ausschnitte aus den beiden „schaurig-schönen“ Hörspiel-DVDs von Hans Well „Rotes Bayern – Es lebe der Freistaat. die Münchner Revolution 1918 und die Räterepubliken 1919“ (mit Musik und Liedern von den Wellbappn).

Bestenfalls werden wir – kurz vor den bayerischen Wahlen – weiter gemeinsam aufwachen aus dem politischen Dornröschenschlaf und weiter unser eigenes revolutionäres Potential entdecken.

Denn: Unsere „unruhige und brandgefährliche Zeit“ braucht unseren Mut zu neuen politischen Wegen. Darüber wollen wir – angeregt von unseren Ahnen – sprechen.

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Das Grüne Kino findet immer am zweiten Montag des Monats, außer an Ferien- und Feiertagen statt.

Dabei zeigen wir entweder einen Film oder diskutieren brisante Themen unter dem Dach des “Grünen Salon”.

  • in der Regel im „Bürgertreff 17 & wir“, in Utting am Ammersee, Bahnhofstraße 17
  • bei neuen Filmen in der Kinowelt in Dießen oder im Kino Stegen

V.i.S.d.P.: Gerda Schlosser-Doliwa